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Herzlich
willkommen

auf der Internetseite der Landesfachstelle Trauma und Leben im Alter – Traumasensibler Umgang mit alten Menschen NRW.

Wir möchten Ihnen mit dieser Seite allgemeine Informationen und Ansprechstellen zum Thema „Trauma und Leben im Alter“ zugänglich machen und interessierten Akteur*innen die Möglichkeit zur Vernetzung bieten. Darüber hinaus finden Sie Veranstaltungshinweise und Materialien zum Thema.

Die Landesfachstelle „Trauma und Leben im Alter – Traumasensibler Umgang mit alten Menschen in NRW“ besteht aus der Regionalstelle Nordrhein und der Regionalstelle Westfalen-Lippe. Trägerin der Regionalstelle Nordrhein ist Paula e.V. in Köln, die Regionalstelle Westfalen-Lippe wird von Wildwasser Bielefeld e.V. getragen

Auf den Seiten der jeweiligen Regionalstellen finden Sie vielfältige Beratungs-, Schulungs- und sonstige Angebote zum Thema „Trauma und Leben im Alter“ sowie umfangreiche Literaturlisten. Außerdem können Sie sich dort über Aktuelles, Ansprechpartnerinnen und sonstige Aktivitäten in den jeweiligen Regionen informieren.


 

Eröffnungsrede von Ministerin Barbara Steffens, MGEPA NRW zur Kick-Off-Veranstaltung

Barbara Steffens

Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter
des Landes Nordrhein-Westfalen

Traumatische Erlebnisse aus früheren Lebensjahren können im Alter Ursache für körperliche und psychische Beschwerden sein. Dieser Zusammenhang wird von den Betroffenen jedoch häufig nicht wahrgenommen oder benannt. In vielen Fällen werden das Leid und das daraus entstandene Trauma tabuisiert, verdrängt oder von der Umgebung nicht ernst genommen.

In einer immer älter werdenden Gesellschaft müssen wir uns diesem Thema stellen. Was wir brauchen, sind konkrete Hilfen für Menschen, die an den Folgen von Traumatisierungen leiden. Außerdem ist eine Sensibilisierung erforderlich: Wie können professionell Pflegende und Angehörige mit der Problematik umgehen? Welche Wege kann es für einen heilenden Dialog geben?

Ich wünsche mir, dass Betroffene mit ihren Erlebnissen und Ängsten, mit ihren Hoffnungen und Träumen anderen Menschen begegnen können, und zwar ohne Angst vor Stigmatisierung oder Ausgrenzung. Denn Schweigen und Verdrängen sind keine Lösung.

Mit der Landesfachstelle „Trauma und Leben im Alter“ wurde eine wichtige neue Unterstützungsstruktur und zugleich ein überregionales Hilfenetzwerk geschaffen. Für ihre verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich den Mitarbeiterinnen der beiden Regionalstellen Nordrhein und Westfalen-Lippe viel Erfolg.

Barbara Steffens
Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen